keyvisual

Hans-Gustav Wiehnbröker, Gräpel

Wiehnbröker
Milse Berlin Gräpe
Renate Fundheller
Fotoalbum
segeln und singen
Spitfire
Links
Kontakt
Sitemap
Wiehnbröker, segeln, Spitfire

Der alte Wiehnbröker
Der junge Wiehnbröker

 Vaters Vita

1945 - das Ende des Krieges,  Deutschland  in Trümmern,  vaterlos.  Meinen Vater gab es gottseidank ab 1949 wieder.

1952 Wiederaufbau,  ich wurde in Milse geboren.
Milse bei Bielefeld war zu der Zeit noch ein 1000-Seelendorf  vor den Toren der Stadt.

Eine richtige Schule hatten wir nicht,  dafür wurde das "Volkshaus" der Nazis genutzt.  Meine Grundschulzeit prägte Fräulein Dinkelacker mit dem Rohrstock und kräftigen Schlägen auf meine kleinen Finger.  Hätte es den Herrn Mader nicht gegeben,  bei dem man sich nähern und auch ankuscheln konnte,  diese Zeit wäre ohne  Lichtstreif  vergangen.

1964 gings dann zum öffentlich-stiftischen Gymnasium der von Bodelschwinghschen Anstalten in Bielefeld.
Leicht verstört,  fleißig und schüchtern habe ich dort die folgenden Jahre verbracht.
Tremper,  Beckedorf,  Kölling,  Hüllinghoff?, Kammler u.a. versuchten mit nur mäßigem Erfolg an meiner Bildung zu arbeiten. Damals zwar willig, aber unreif,  weiß ich heute ihre Bemühungen zu schätzen.

Nicht mehr 68er, aber auch noch nicht Spaßgeneration,  saß ich 1972  da mit meinem Abitur kritisch,  mit dem Wunsch zur Rebellion, ohne eine Spur von rotem Faden und auf der Suche nach der Idee,  die die Welt zusammenhält.
Während der folgenden Zeit der Suche gab es manchen Irrweg.
Es begann 1973 mit dem Studium für ein Lehramt und Soziologie an der Universität in Bielefeld.  Das war aber nicht das Leben,  das ich suchte.

1978 war ich dann in Hamburg gelandet,  wieder mit Boden unter den Füßen,  jetzt aber misstrauisch gegenüber professionellen Heilsbringern.

Die Folge waren 1. und 2. Staatsexamen fürs Lehramt,  ein Referendariat in Winsen an der Luhe und Arbeitslosigkeit ab 1980.

1981 konnte ich dann als Sozialbetreuer  einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Buchholz in der Nordheide für 4 Jahre  praktisch etwas für andere Menschen tun.

1985/86 gings nach Berlin,  der Liebe wegen.  Ich war plötzlich Leiter eines Kinder- und Jugendheims für gefährdete Kinder und Jugendliche. Olli und Rainer, ich grüße euch!  Unglaubliche 2 Jahre!

1987/88 Start meiner derzeitigen Profession als Lehrer an einer Berliner Grundschule in Kreuzberg.  Meine erste Klasse bestand nur aus türkischen Kindern.  Mine,  Ali, Özlem,  ich werde euch nie vergessen.

1993 raus aus der Stadt.  Ich fand mich plötzlich in einem äußerst dünn besiedelten Gebiet wieder, unserem heutigen Domizil (selbst gewählt!).  Nach einigen Jahren am Oldendorfer Schulzentrum findet man mich jetzt immer  montags bis freitags von 8 Uhr bir 13 Uhr an der Himmelpfortener Grundschule.
Mal sehen, wie es weitergeht.



Haftungsausschluß

Top
Hans-Gustav Wiehnbröker, Gräpel | wiehnbroeker@web.de